Eduard Henssler:  

Wegen ihrer Vorliebe für Müll werkelte Renate schon als kleines Mädchen am Liebsten auf Müllhalden. Später als aktive Mutter werkelt sie zwar unentwegt künstlerisch - jedoch zweckgebunden. So konnte sie gleichzeitig sich und ihre Kinder zu ernähren und dabei  zu Hause bleiben.    

Erst als ihr letztes Kind das Haus verlassen hat beginnt sie bewusst das zu tun wozu es sie zog: Schrankenlose Kreativität - ohne Erwartungshaltung an sich noch irgend jemanden.  

 

Kurz danach wird sie von Marianne Kühn, Witwe des Ministerpräsidenten Heinz Kühn (NRW), entdeckt und bald auch von Günther Ott, ehem. Dir. der Städt. Kölner Museen.  

 

Frau Kühn managt die 58 jährige Renate und stellt  sie im März 1998 zum ersten mal aus. Dazu lädt sie über 800 Freunde ihrer Galerie aus Wirtschaft, Politik und Kultur ein. Alle sind  begeistert von den Objekten die Renate aus Müll gewerkelt hat. Die Bandbreite ihrer Arbeitsbereiche beeindruckt und auch die Lebendigkeit ihrer Werke.  

Renate knipst ihre Ideen an und aus wie es ihr gerade passt. Bis heute kopiert sie nicht einmal sich selbst.  

Ihre Schaffenskraft ist legendär - schon drei Wochen nach dieser ersten Vernissage wird Renate als künftige Klassikerin gefeiert und Kölner Galeristen vorgestellt.  

Drei Monate nach dieser ersten Ausstellung kaufte ein niederländisches Museum über zwanzig Exponate von ihr - und New York guckte bereits über den Teich...   

 

       

 

Wegen Platzmangels hier wenige Infos zu einigen Fotos: Nr. 8: Hedwig Neven DuMont, geb. Prinzessin von Auerbperg. - Nr. 12: Prof. Thomas Grochowiak, erster Vors. des deutschen Künstlerbundes u. Dir. i.R. der städtischen Museen Recklinghausen u. Oberhausen. - Nr. 17: Giesela Heidecke, Ehefrau des Regierungspräsidenten v. NRW. - Nr. 21: Ilse Seemann, 30 Jahre Moderatorin NDR und Autorin - Nr. 23: Ulrike Wolff-Gebhardt, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Lüneburg. - letztes Foto: Anke Brunner, Wissenschaftsministerin mit mir und Hans Jürgen Wischnewski, (Ben Wisch),  eine höchstverdiente und -couragierte politische Persönlichkeit. 

So viel innerlicher Reichtum

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Renate über Kreativität 

Ich denke das es so ist: Ich beobachte etwas, aus meiner Fantasie kommt die Idee, mit Hilfe meines handwerklichen Wissens und viel Fingerfertigkeit setze ich sie kreativ um. 

Je vielseitiger gestaltende Künstler sind, umso mehr handwerkliches Wissen und Geschick müssen sie also haben. Ich z.B. zeichne, male, nähe, sticke, schnitze, klebe Bilder aus Fliesenscherben, beherrsche meine Kreissäge, verarbeite Beton, bohre, schraube, nagele, hämmere, schreibe... 

Wenn ich all dies nicht könnte - was nützten mir dann all meine Ideen...?

 

Ich meine das alle Lebewesen mit Anlagen zur Kreativität zur Welt kommen und das Abgucken, Austauschen und Umsetzen von Ideen die elementare Grundlage jeglicher Weiterentwicklung in allen Bereichen unseres Lebens ist und jedes Unterdrücken der ganz persönlichen Fantasie unserer Kinder eine Form der Körperverletzung ist. Fast jeder kennt ein kleines Mädchen das lernen muss Geige zu spielen, obwohl es viel lieber z.B. im Sandkasten hocken möchte um mit feuchtem Sand zu gestalten. 

Wer einem Kind seinen eigenen Geschmack aufzwingt, verantwortet seine späteren psychischen, psychosomatischen und körperlichen Störungen.   

 

Authentische Kreativität ist Wohlbefinden pur. Sie macht uns froh wie gute Musik, einen langen Spaziergang, leckeres Essen... Kreativ sein hält uns körperlich, seelisch und geistig fit. 

Psychisch kranke werden durch kreatives Werkeln therapiert bis sie wieder Freude am Selbstgemachten und am Leben haben. Kreatives Werkeln befreit vom Dauerstress und bewahrt sogar unser Gehirn vorm Schrumpfen!! 

 

 

Gebrauchte Dinge:

Alles was du neu kaufst, ist so lange neu bis du es benutzt hast und sei es auch nur ein  mal. Auch neue Sachen die du kaufst und dann schließlich doch nicht brauchst und  verschenken möchtest, haben an Wert verloren, weil sie nicht direkt aus dem Geschäft kommen.    

Monster Mammi

 

 

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Seit 2014 bin ich im Netzwerk der Biosphärenreservatspartner aktiv. Hier bringe ich mich ein, um die Schönheit und den Wert der Schaalseelandschaft zu erhalten, aber auch gleichzeitig für Gäste und Bewohner erlebbar zu machen. Mehr Infos unter www.schaalsee.de/ Regionalmarke.

 

 

 ALLIEN

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