Nun habe ich Wittenburg mehr als zwei Jahre mit zehn Projekten meine Talente, Zeit und Kosten geschenkt. Danke an alle Wittenburger, die Zusammenarbeit mit euch hat mich gewärmt.

Wir haben mal wieder erlebt das die Lösung aller Probleme nur in der Gemeinschaft liegt.

 

Ich habe einen FASSADENBEHANG für ein Gebäude auf dem Wittenburger Marktplatz genäht. Von Dezember (2012) bis Januar (2015). hing er dort.  

Dieter Gürtner: So entstand der Fassadenbehang:  

 

Oktober 2012: Zuerst hat Renate tagelang gesammelte Berge gebr. Kleidungsstücke in brauchbare Stücke zurechtgeschnitten. Weil es keine Möglichkeit gab die gesamte Stofffläche von 66 qm2 irgendwo auszulegen um zu sehen wo die Motive inhaltlich und farblich am besten hinpassen, merkte sich Renate wie viel Stoffstücke in welchen Farben sie für die Motive zur Verfügung hatte. Im Laufe der Arbeit merkte sie sich an welche Stelle sie jedes neu hinzukommende Motiv gerade genäht hatte. So konnte sie beim größer werdenden Behang wissen wo ein neues Motiv farblich und inhaltlich hinpasste. Sie "löschte" quasi in Gedanken und "fügte Neues hinzu".

Renate hat den Behang ganz alleine einschl. aller Nebenarbeiten, in nur drei Wochen angefertigt, obwohl sie die durch Herbststürme besonders stark beanspruchten Nähte mehrmals mit kleinem Stich auf mehrfachen Stofflagen genäht hat. 

Der Materialverbrauch lag bei rd. 25.000 m Garn, elf Pakete Nähmaschinennadeln, unzähligen Päckchen Glaskopf-Stecknadeln, Pflaster weil sie immer wieder in vergessene Stecknadeln der übereinanderliegenden Stoffschichten griff, zwei Scheren, Benzin für all die vielen Fahrten um die "ollen Klamotten" abzuholen, und Strom für die fast nonstop laufende Nähmaschine.  

Dieser Fassadenbehang ist der größte der Welt und ein Weltrekord im Schnellnähen.

 

 

Aussenfassadenbild

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Irena Bachmann:Zu Renates außergewöhnlicher Vielseitigkeit kommt ihre unglaubliche Geschwindigkeit mit der sie alle ihre Ideen umsetzt. Hier ein paar Beispiele:  

.   Den 66 qm2 großen Fassadenbehang in Wittenburg hat sie in drei Wochen komplett angefertigt - 

.   vierzehn Wandbehänge von ges. 38,6 qm2 in sieben Tagen - 

.   es gibt einen Zeitungsartikel von 1973, danach nähte sie bei einem Wettbewerb in Berlin, incl. Schnitt und bügeln, in 19 Min. ein Kleid - 

.   um einen ihrer häufigen Ideen-Staus abzubauen dichtete sie im Januar 2012 innerhalb von 13 Tagen 102 hintergründige Gedichte - 

.   2009 malte sie innerhalb von 3 Monaten 247 verschiedene Acrylbilder ab einer Größe von 40x40cm -

. um an ihre Grenzen  zu stoßen, sägte, bohrte und nagelte sie an einem Vormittag 23 verschiedene Holzvögel ...  

.   Während eines 14 tägigen Urlaubs in Dänemark zeichnete sie mit Filzstiften 102 Monster-Mammis auf gebrauchter Pappe.

  und zeichnete um die hundert Monster in drei Wochen 


 .   Die Ausstellung vom Sep. 2012 wurde am 01.Nov.2014 beendet, sie war die meistbesuchte Ausstellung im Amtsbergturm seit der Wende.

 

.    Ab Januar führte ich zusammen mit insgesamt 87 gutgelaunten Interessentinnen aus der Region etliche kostenlose Upcycling-Kurse durch.

 

                                 Modenschau            

                              am Sonntag den 10.Nov. 2013                                   

 - Um 14 Uhr eröffnet Herr Bürgermeister Norbert Hebinck im    wunderschön sanierten Wittenburger Amtsbergturm meine Ausstellung        

             "Pin up Girls, Monster-Mammies und alte Säcke"        

           - dann gleich darauf, um 15 Uhr startet nebenan im Gebäude    des exclusiven Mehlsackmuseums die Modenschau                                                                "Upcycling-Mode"                                            

17 durchweg schöne Models in den Kleidergrößen 38 bis kuschelweich, Körpergrößen zwischen 1,54 bis 1,96 im Alter von 20 bis 70 - stellen Ihnen Jacken, Mäntel und Handtaschen vor die früher oft einen völlig anderen Zweck erfüllten als jetzt, wie z.B. Jacken aus Plastiktüten die nicht nur bei bei Regen schick und frech aussehen.   

 Info an euch, ihr tollen Mädels:  

Wir ziehen alle unseren Hut vor eurer Courage - WOW!!!  

.   Hallo ihr lieben! Beide Projekte waren super gut besucht. Schon gleich nach Eröffnung der Ausstellung zählte Dirk schon 50 Besucher. Bei der Modenschau 120, sogar die Stehplätze wurden gleich nach Beginn schon rar. Die Stimmung war dank eurer eindrucksvollen Auftritte überwältigend!  Die Musik rasant und fetzig! Die kalten Platten für euch lecker und der Sekt und die liebevolle Betreuung rundete alles ab.  

Nur ich hatte dauernd Ladehemmung - manno... ich hatte all die Jacken sooo lange nicht mehr gesehen und hab vor lauter gucken dauernd vergessen zu moderieren.    

SORRY!

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Symbiose
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Seit 2014 bin ich im Netzwerk der Biosphärenreservatspartner aktiv. Hier bringe ich mich ein, um die Schönheit und den Wert der Schaalseelandschaft zu erhalten, aber auch gleichzeitig für Gäste und Bewohner erlebbar zu machen. Mehr Infos unter www.schaalsee.de/ Regionalmarke.

 

 

 ALLIEN

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